Der neue Masterstudiengang Kulturjournalismus vereint als einziger Kulturjournalismus-Studiengang im deutschsprachigen Raum Kunstanalyse, journalistisches Handwerk und Medieninnovation. In dem stark praxisorientierten Lehrangebot erwerben die Studierenden zeitgemäße Qualifikationen und Kompetenzen, um erfolgreich die vielfältigen Tätigkeitsfelder des Kulturjournalismus in zentralen Positionen mit zu gestalten. Der Studiengang wird in Kooperation mit der Theaterakademie August Everding angeboten.
Der viersemestrige Vollzeitstudiengang setzt sich aus 12 Modulen zusammen. Sämtliche Module bestehen aus mehreren Lehrveranstaltungen mit abschließenden Modulprüfungen. Insgesamt umfasst das Studium einen Workload von 120 ECTS-Punkten.
Einblick in die Geschichte und Genese des Kulturbegriffs
Analytische Untersuchung aktueller Transformationsprozesse unter Aspekten der Digitalisierung: Transformation kultureller Codes und Praktiken im digitalen und KI-Zeitalter, digitale Ethik
Analytische Untersuchung aktueller Transformationsprozesse unter Aspekten soziopolitischer Einflüsse (z.B. Globalisierung, Migration, Emanzipations- und Partizipationsbewegungen, Kultur im Anthropozän etc.)
Lehrveranstaltungen:
Worüber wir reden, wenn wir über Kultur reden: Variationen eines Begriffs
Kultur und Wandel I: Kultur im Digital- und KI-Zeitalter
Kultur und Wandel II: Soziopolitische Einflüsse
Fähigkeiten in Analyse, Einordnung, Bewertung und Diskussion von Kunstwerken und künstlerischen Ausdrucksformen
Fähigkeiten, Kunstwerke und künstlerische Ausdrucksformen mit anderen Wissensbereichen (Politik, Soziologie, Wissenschaft, Ökologie etc.) zu vernetzen
Kenntnisse außereuropäischer Kunstdiskurse
Kenntnisse im politischen Feuilleton
Erwerb exzellenter sprachlicher Kompetenzen, stilsicheres Schreiben von Kritiken, Essays, Berichten
Entwickeln neuer innovativer Formate für Kunstkritik / Kulturberichterstattung
Fähigkeiten der Konferenzorganisation, Kommunikationsfähigkeit und Konfliktbewältigung
Einblicke in Change Management, Betriebs- und Personalführung, Prozessmanagement und Steuerung, auch unter Aspekten von Diversity-Fragen
Lehrveranstaltungen:
Montagskonferenz + Open Space
Theater, Performance, Tanz
Klassische Musik, Musiktheater, Pop, Jazz, Musical
Film, Literatur, Hörspiel, Games
Bildende Kunst, Design, Mode, Architektur
Politisches Feuilleton und Kulturpolitik
Journalistischer Gattungen und Darstellungsformen
Korrigieren / Redigieren / Lektorieren
Recherche und Faktencheck
Lehrveranstaltungen:
Informierende Darstellungsformen, Recherche und Faktencheck
Interpretierende Darstellungsformen I: Porträt, Feature, Interview
Interpretierende Darstellungsformen II: Reportage und Investigation
Meinungsäußernde Darstellungsformen
Kenntnisse digitaler Formate (Digitaltechnologien, Plattformen, Datenjournalismus, KI-basierte Technologien, Journalismus der Dinge, Blockchain/NFTs im Journalismus)
Kenntnisse (Fallbeispiele) in innovativer Format-/ Produktentwicklung, Einblicke in die Methode des Design Thinkings
Kenntnisse im Schreiben eines Business-Plans
Lehrveranstaltungen:
Crossmediale Medienproduktion: Technische Grundlagen
Datenjournalismus und KI-basierte Technologien
Medieninnovation und Businessplanung
Analyse verschiedener Print- und E-Paper-Zeitungen
Einblicke in Layout / Design / Bildbearbeitung
Technische Anforderungen E-Paper
Entwurf eines Print-/E-Paper-Produktes
Verfassen eigener Beiträge
Redigieren von Texten Dritter
Kuration externer Beiträge und Autor*innen
Digital-Konzepte / multimediale Ausspielwege
Vernetzung mit Leser*innen-Communitys
Lehrveranstaltungen:
Übungen: Das crossmediale Medienhaus / Schwerpunkt Text
Projekt: Entwurf eines Print-/E-Paper-Produktes + crossmediale Erweiterung
Darstellungsformen Radio-/Audiojournalismus
Eigenständiger Umgang mit Aufnahmetechnik, Audio-Schnitt, Sound-Design
Fähigkeiten im Texten „fürs Ohr“
Erlernen und anwenden von Interview-, Moderations- und Präsentationstechniken
Kenntnisse und Umsetzung crossmedialer Distribution
Produktion von Audiobeiträgen oder eines Podcasts
Lehrveranstaltungen:
Übung: Das crossmediale Medienhaus / Schwerpunkt Audio
Projekt: Produktion von Audiobeiträgen / eines Podcasts + crossmediale Erweiterung
Eigenständiger Umgang mit Kamera- und Schnitttechnik, auch in Form des Mobile Reportings
Erlernen des Erzählens mit Bewegtbild
Fähigkeiten im Texten für audiovisuelle Formate
Eigenständige Umsetzung audiovisueller Darstellungsformen vom snackable Content für Social Media bis zum Magazinbeitrag
Erlernen von Präsenz und Interviewtechniken vor der Kamera
Kenntnisse und Umsetzung crossmedialer Distribution
Lehrveranstaltungen:
Übung: Das crossmediale Medienhaus / Schwerpunkt Audio-Video
Projekt: Erstellen eines Videobeitrags + crossmediale Erweiterung
Kenntnisse und kritische Analyse verschiedener existierender Kulturplattformen (Web-Side-Design / User-Führung etc.)
Kenntnisse der Strukturen und Möglichkeiten des Web 2.0, Web 3.0 und Web 4.0
Kenntnisse von interaktiven Storytelling-Tools (Adobe Spark Page und Pageflow) und Apps
Einblicke in das immersive Storytelling: Virtual Reality Journalismus / Journalismus im Metavers / Gamification
Fähigkeiten im Schreiben fürs Web / SEO-Grundlagen
Kenntnisse in verschiedenen Content Management Systemen
Kenntnisse in Bildbearbeitung / Einsatz von Infografiken / Erzählen mit Daten
Kenntnisse in Social-Media-Strategien, Channel Management, SEA-Grundlagen, Einsatz von Newsfeeds
Kenntnisse im Community-Management / Kommunikation mit User*innen
Entwurf einer eigenen Kulturplattform (Aufbau, User*innen-Führung, Design)
Lehrveranstaltungen:
Übungen: Digitale Plattformen
Projekt: Entwurf einer eigenen digitalen Kulturplattform
Einblick in die Kommunikationswissenschaft und Medientheorie
Kenntnisse des Medienmarktes und seines Wandels durch die Digitalisierung
Kenntnisse in Medien-, Persönlichkeits-, Urheber-, Leistungsschutz- und Lizenzrecht (auch Creative Commons) und dessen praktischer Anwendung
Kenntnisse in Medienethik und dessen praktischer Anwendung
Einblicke in Tracking, Analytics und Big Data
Lehrveranstaltungen:
Kommunikation, Medien, Öffentlichkeit I: Grundlagen
Kommunikation, Medien, Öffentlichkeit II: Ethik im Journalismus, Medien- und Presserecht
Medienforschung: Tracking, Analytics, Big Data
Praktische Anwendung innovativer Formatentwicklung unter Aspekten des Design Thinkings
Fähigkeiten in der Markenbildung (Gründung eines Medien-Start-ups)
Analysefähigkeit von Marktentwicklungen (Bedürfnisanalyse, Trends und Zukunftsaussichten)
Kenntnisse verschiedener Geschäftsmodelle (z.B. Influencer-Geschäftsmodell)
Fähigkeiten der Strategiebildung von der Idee zur Marke
Kenntnisse in betriebswirtschaftlichem Denken und Handeln, Businessplan-Erstellung, Fundraising, Campaigning
Kenntnisse im Digital Leadership / Projektmanagement
Lehrveranstaltungen:
Der*die Kulturjournalist*in als Medienunternehmer
Projekt: Gründe dein eigenes Medienstartup
Hospitanz(en)
Backstage – Tandems zwischen Kulturjournalismus und Kunst
Mentoring
Mastercolloquium
Masterarbeit
Disputation
Vollzeitstudium, Start jedes Jahr im Wintersemester
Verschiedene Studienleistungen in Form von journalistischen Beiträgen, Klausuren, Hausarbeiten, Referaten und einer Masterarbeit
Jedes Modul umfasst mehrere thematisch zusammengehörende Lehrveranstaltungen
Journalistische Beiträge, Referate, Hausarbeiten, Klausuren, Praxisprojekte, Präsentationen
Die Abschlussprüfung setzt sich aus der Masterarbeit und ihrer Disputation in Form einer mündlichen Prüfung zusammen.
Die rechtlichen Grundlagen (Allgemeine Prüfungsordnung, Fachprüfungs- und Studienordnung, Studienplan sowie Modulhandbuch) sind auf der Studiengangsseite der Website der Hochschule für Musik und Theater München veröffentlicht.
Geschäftsführer des Bayerischen Journalisten-Verbandes
Dennis Amour (Thomas Geiger/BJV) studierte Rechtswissenschaften an der Westfälischen Wilhelms-Universität Münster. Nach einem Referendariat am Landgericht Münster vertiefte er sein Wissen im Medienrecht durch einen Masterstudiengang an der Johannes Gutenberg-Universität Mainz. Seine Zulassung als Rechtsanwalt erhielt Dennis Amour im Jahr 2009. Ab April 2009 arbeitete er für den Bayerischen Journalisten-Verband (BJV) als Justitiar und übernahm im September 2017 die Rolle des Geschäftsführers. Dennis Amour ist zudem als Dozent für Presse-, Medien- und Urheberrecht tätig und gibt sein Fachwissen an der HMTM, dem Institut zur Förderung publizistischen Nachwuchses (ifp) in München, der Akademie für neue Medien Kulmbach und weiteren Bildungseinrichtungen weiter. Seine Erfahrung brachte er bis Juni 2023 durch seine Mitgliedschaft in den NetzDG-Prüfungsausschüssen der Freiwilligen Selbstkontrolle Multimedia-Dienstanbieter e. V. (FSM) ein. Zudem ist er Mitglied der Vorstände der Akademie der Bayerischen Presse (ABP) und der Deutschen Journalistenschule (DJS) in München.
Leiterin der digitalen Entwicklungsredaktion beim Bayerischen Rundfunk
Manuela Baldauf leitet die digitale Entwicklungsredaktion des Bayerischen Rundfunks. Begonnen hat die Diplom-Journalistin im Radio und im Printbereich, entdeckte aber schon früh ihre Faszination fürs Digitale bei jetzt.de, der Agentur BBDO Interone und Gruner + Jahr. Am Digitaljournalismus begeistern sie die schnelle und kontinuierliche Entwicklungsarbeit, der direkte Austausch mit den Nutzer:innen und der hohe Stellenwert von Teamarbeit. Mehr über Projekte ihrer Redaktion und anderer Innovationseinheiten des BR unter www.brnext.de.
Feuilleton-Redakteur der Süddeutschen Zeitung
Jakob Biazza, Jahrgang 1981, ist Redakteur im Feuilleton der Süddeutschen Zeitung. Er hat Politische Wissenschaften in München studiert, an der Deutschen Journalistenschule das Schreiben gelernt und währenddessen ein paar hundert Konzerte auf drei Kontinenten gespielt.
Leiter der Gesamtredaktion der Allgäuer Zeitung und stellvertretender Sprecher des Deutschen Presserates
Sascha Borowski, geboren 1971, ist Redaktionsleiter der Allgäuer Zeitung und stellvertretender Sprecher des Deutschen Presserats. Er volontierte von 1994 bis 1996 bei der Augsburger Allgemeinen, arbeitete zunächst als Lokalredakteur und wechselte 1997 als Polizei- und Gerichtsreporter in die Redaktion Augsburg-Stadt. 2007 baute er als Crossmedia-Manager das redaktionelle Crossmedia-Management am damals neugeschaffenen Newsdesk der Augsburger Allgemeinen mit auf.
2009 wurde er zum Leiter der Online-Redaktion berufen, 2015 übernahm er die Verantwortung für den Gesamtbereich Digitales der Augsburger Allgemeinen. Im November 2019 wechselte er als Chief Digital Editor und stv. Leiter Gesamtredaktion zur Allgäuer Zeitung. Seit Mai 2023 leitet er gemeinsam mit Markus Raffler die Gesamtredaktion der Allgäuer Zeitung.
Sascha Borowski ist seit vielen Jahren als Dozent für Digitaljournalismus, Online-Strategie und Medienethik bei der Akademie der Bayerischen Presse (ABP), dem Institut zur Förderung publizistischen Nachwuchses (ifp), und beim Journalistenprogramm der Konrad Adenauer Stiftung (KAS) tätig. Als Gastdozent am Institut für Medien, Wissen und Kommunikation (imwk) der Universität Augsburg beschäftigte er sich in Seminaren mit Monetarisierungsmodellen im Digitaljournalismus.
Seit 2014 ist Sascha Borowski Mitglied im Deutschen Presserat, von 2017 bis 2018 als stellvertretender Vorsitzender eines Beschwerdeausschusses, von 2019 bis 2021 als Vertreter des Deutschen Journalistenverbands (DJV) im Trägerverein des Presserats. 2020 wurde er zum Sprecher des Deutschen Presserats gewählt, 2022 wählte ihn das Gremium nach dem turnusgemäßen Wechsel zum stellvertretenden Sprecher des Presserats und zum Vorsitzenden der Beschwerdeausschüse für Redaktionsdatenschutz und für Schleichwerbung.
Feuilleton-Redakteur der Süddeutschen Zeitung
Philipp Bovermann, geboren 1988, studierte Komparatistik, Philosophie und Kulturjournalismus in München und London, anschließend volontierte er bei der Süddeutschen Zeitung. Dort arbeitet er seit 2022 als Redakteur im Feuilleton.
Kulturjournalist für die Süddeutsche Zeitung und Art
Till Briegleb (geb. 1962) ist Kritiker und Autor in den Bereichen Theater, Kunst und Architektur. In den Neunziger Jahren war er als Kulturredakteur bei der taz und Die Woche beschäftigt. Seit 2001 schreibt er für das Feuilleton der Süddeutschen Zeitung und für das Kunstmagazin art sowie für zahlreiche andere Publikationen, darunter brand eins, Theater heute und diverse Magazine im Bereich Architektur und Design. Mit Ersan Mondtag entwickelt er seit 2018 Produktionen an diversen europäischen Bühnen. Unter anderem „Der Schmied von Gent“ von Franz Schreker (2019) an der Opera Vlaanderen in Antwerpen und Gent und Kurt Weills „Der Silbersee“ (2021) an der Opera Vlaanderen und der Opéra national de Lorraine, Nancy. Weitere Zusammenarbeiten waren Carl Maria von Webers „Der Freischütz“ am Staatstheater Kassel sowie Heinrich Marschners Oper „Der Vampyr“ an der Staatsoper Hannover sowie kommende Projekte für die Wiener Staatsoper, die Oper Prag und die Oper Lyon. Briegleb ist Autor diverser Bücher über Kunst und Architektur sowie des Essaybandes „Die diskrete Scham“. Außerdem ist er Gitarrist der Rockband „Die Handlung“. Er lebt in Hamburg.
Hamburger Kultursenator
Carsten Brosda (Foto: Hernandez für Behörde für Kultur und Medien) studierte Journalistik und Politikwissenschaft an der Universität Dortmund; in diesem Rahmen Volontariat bei der Westdeutschen Allgemeinen Zeitung in Essen. Promotion über „Diskursiven Journalismus“ an der Kulturwissenschaftlichen Fakultät der Universität Dortmund. Seit 2017 ist er in Hamburg Senator der Behörde für Kultur und Medien. Brosda ist Co-Vorsitzender der Medien- und Netzpolitischen Kommission des SPD-Parteivorstandes, Vorsitzender des Kulturforums der Sozialdemokratie und seit November 2020 Präsident des Deutschen Bühnenvereins.
Regisseurin, Produzentin, Kamerafrau
Vera Brückner, geboren 1988 in München. 2012 schloss sie ihr Studium an der Hochschule München mit einem Bachelor im Bereich Fotodesign ab. An der HFF München erhielt sie 2021 ihr Diplom in der Abteilung Dokumentarfilmregie und Fernsehpublizistik. Im Studium und darüber hinaus war sie als Regisseurin, Produzentin und Kamerafrau an dokumentarischen, journalistischen und fiktionalen Projekten beteiligt.
Zahlreiche Festivals wie die Int. Filmfestspiele Berlin – Berlinale, DOK Leipzig, Visions du Réel Nyon, CPH:-DOX, Cannes Short Film Corner und das Montreal World Film Festival zeigten ihre Arbeiten. Aktuell ist sie die ordentliches Jurymitglied für den Deutschen Kurzfilmpreis.
Kulturredakteurin beim Bayerischen Rundfunk
Sophie Dezlhofer (Foto: Sophie Wanninger) hat im Magister Neuere deutsche Literatur, Theaterwissenschaften und Linguistik an der Ludwig-Maximilians-Universität in München studiert und im Anschluss ein Volontariat bei Kein & Aber in Zürich absolviert. Nach Stationen u.a. bei der Süddeutschen Zeitung, Gruner & Jahr und dem Hörverlag arbeitet sie heute als Redakteurin im Programmbereich Kultur des Bayerischen Rundfunks mit dem Fokus auf Digitalformate und Entwicklung. Für ihr Radio-Feature „Warum der Code weiblicher werden muss“ wurde sie mit dem Journalistenpreis Informatik ausgezeichnet.
Schriftstellerin, Publizistin und Moderatorin des „Literarischen Quartetts“ im ZDF
Geboren 1970 in Offenbach am Main, freie Schriftstellerin und Publizistin. Sie studierte Philosophie und Theaterwissenschaft in Frankfurt am Main, Wien und Berlin, nach dem Magisterabschluss arbeitete sie als wissenschaftliche Mitarbeiterin am Institut für Philosophie der Freien Universität Berlin, später als Dramaturgin am Schauspiel Hannover. Sie moderierte verschiedene Kultursendungen für den SWR und ARTE, von 2017 bis 2019 war sie festes Mitglied beim „Literarischen Quartett“ im ZDF, seit 2020 moderiert sie die Sendung.
Publikationen (Auswahl): Die Hirnkönigin (1999); Marleni (2000); Mädchenmörder. Ein Liebesroman (2008); Die deutsche Seele (zus. mit Richard Wagner, 2011); Die Unglückseligen (2016); Trost. Briefe an Max (2021)
Preise/Auszeichnungen (Auswahl): Deutscher Krimipreis; Deutscher Fernsehpreis; Grimme-Preis; Julius-Campe-Preis
Leiterin des Studiengangs Kulturjournalismus, Kulturjournalistin
Dorte Lena Eilers, geboren 1978 in Bremen, war von 2020 bis 2021 Chefredakteurin des in Berlin ansässigen Fachmagazins „Theater der Zeit – Zeitschrift für Theater und Politik“, dessen überregionale und internationale Theaterberichterstattung sie seit 2007 als Redakteurin und Autorin mit gestaltete. Ihre Schwerpunkte liegen im Bereich der darstellenden Künste und der Musik an der Schnittstelle zu gesellschaftlichen, politischen, philosophischen und naturwissenschaftlichen Diskursen. Insbesondere während ihrer Zeit als Chefredakteurin öffnete sie das Magazin für Debatten rund um das Thema Digitalisierung, indem sie regelmäßig Themenschwerpunkte initiierte, zuletzt unter dem Titel Der Sound der Algorithmen über die Einflüsse der Digitalisierung auf das zeitgenössische Komponieren sowie über Performances im virtuellen Raum.
Nach ihrem Studium der Musik, Biologie und Politik in Osnabrück und Kingston upon Hull/Großbritannien absolvierte sie ein Volontariat bei der Neuen „Osnabrücker Zeitung“ sowie an der Akademie für Publizistik in Hamburg. Neben ihrer Arbeit als Journalistin ist sie als Moderatorin tätig und engagiert sich als Mitglied im Kuratorium des Fonds Darstellende Künste und im Beirat der Zeitschrift „junge bühne“. Zudem war sie in diversen Jurys tätig (u.a. beim Theaterpreis des Bundes, den Mülheimer Theatertagen, dem Fonds Darstellende Künste und dem Münchner Theaterpreis).
2008 hatte sie die Redaktionsleitung der Festivalzeitung zum 7. Festival Politik im Freien Theater der Bundeszentrale für Politische Bildung in Köln inne. Rechercheaufenthalte und journalistische Kooperationsprojekte führten sie an Theater und Universitäten u.a. in Shanghai, Havanna, Jakutsk und Sofia.
Als Mitherausgeberin publizierte sie zahlreiche Bücher, darunter „Die Neue Freiheit – Perspektiven des bulgarischen Theaters“ (2011), „Dimiter Gotscheff: Dunkel das uns blendet“ (2013), „Castorf“ (2016), „Heart of the City II. Recherchen zum Stadttheater der Zukunft“ (2017) sowie „Stück-Werk 6. Neue deutschsprachige Dramatik“ (2020). Zuletzt erschienen: „backstage TSCHEPLANOWA“, ihr ausführlicher Gesprächsband mit der Schauspielerin Valery Tscheplanowa.
Seit Mai 2022 ist sie Professorin und Leiterin des Masterstudiengangs Kulturjournalismus am Institut für Kulturmanagement und Medien der Hochschule für Musik und Theater München in Kooperation mit der Theaterakademie August Everding.
Dokumentar und Redaktionsrechercheur der Süddeutschen Zeitung
Freier Journalist und Medienberater
Christian Fahrenbach ist seit 2006 freier Journalist und Medienberater und lebt seit 2014 in New York. Dort arbeitet er regelmäßig für dpa, Krautreporter, Redaktionsnetzwerk Deutschland, Salzburger Nachrichten und viele weitere deutschsprachige Medien. Unter anderem hat er bisher als freier Mitarbeiter für brand eins, die Süddeutsche Zeitung, Spiegel Online, Zeit Online und den SWR gearbeitet.
Er ist Gründungsmitglied der Krautreporter und dort seit mehr als 2.200 Ausgaben Autor der „Krautreporter Morgenpost“ mit mehr als 24.000 Abonnenten und einer Öffnungsrate von mehr als 45 Prozent.
In den USA und in Deutschland berät und unterrichtet Fahrenbach auch zur Entwicklung neuer Geschäftsmodelle und Produkte in den Medien, zu besserem Audience Engagement und zum Aufbau von Newslettern; bisher zum Beispiel an der City University in New York, der Hamburg Media School und im Kulturjournalismus-Studiengang der MHMK in Stuttgart.
Fahrenbach war an der City University in New York im Jahr 2014 der erste deutsche Fellow im „Entrepreneurial Journalism“-Programm von Jeff Jarvis.
Er hat seine Promotion darüber geschrieben, wie Unternehmen und Organisationen interne Prozesse aufbauen können, die gezielt deren Bild in der Öffentlichkeit verändern. Neben dem Titel als Dr. rer. soc. hat er einen Abschluss als Diplom-Journalist und einen als Diplom-Betriebswirt (BA).
Kulturjournalist, Autor der Süddeutschen Zeitung, Studiengangskoordinator
Stefan Fischer hat Neue deutsche Literatur, Neuere und neueste Geschichte und Theaterwissenschaft an der LMU München studiert sowie Theater-, Film- und Fernsehkritik an Hochschule für Fernsehen und Film München in Kooperation mit der Bayerischen Theaterakademie August Everding. Freiberuflicher Journalist, überwiegend tätig für die Süddeutsche Zeitung (Redaktionen Kultur und Medien sowie Wochenende). Dozent und Organisator im Studiengang Theater-, Film- und Fernsehkritik (2000-2021). Verschiedene Jury-Tätigkeiten (Deutsche Vorjurys für den Prix Italia und den Prix Europa, Hörspiel des Monats/Jahres der Akademie der Darstellenden Künste).
Channel Managerin des Instagram-Accounts von Bayern 3 beim Bayerischen Rundfunk
Johanna Gentes ist Channel Managerin des Instagram-Accounts von Bayern 3. Zuvor verantwortete sie die Social-Kanäle von SZ jetzt und dem New Work Magazin Neue Narrative.
Journalist und Filmkritiker bei der Süddeutschen Zeitung
Fritz Göttler, geboren 1954. Studium Germanistik und Geschichte. Filmkritiken für Kölner Stadtanzeiger, Süddeutsche Zeitung, Steadycam und andere. 1984 bis 1994 im Münchner Filmmuseum, anschließend Redakteur im Feuilleton der Süddeutschen Zeitung.
Journalistin beim SWR
Elisa Harlan baut seit Juni 2023 als Team Lead für den SWR das Data Lab auf. Zuvor war sie Datenjournalistin und Reporterin in der Redaktion BR Recherche/BR Data des Bayerischen Rundfunks. Sie ist Absolventin der Deutschen Journalistenschule und studierte in den USA an der Columbia University Datenjournalismus. Sie war als Fellow beim Recherchenetzwerk Correctiv und zählt zu den Top 30 unter 30-Journalist*innen. Ihre Arbeit wurde nominiert für den Reporter:innenpreis, war auf der Shortlist des internationalen SIGMA Awards und sie wurde mit dem Grimme Online-Award und dem 2. Lokaljournalistenpreis der Konrad-Adenauer-Stiftung prämiert.
Kulturjournalistin und Tanzkritikerin bei der Frankfurter Allgemeinen Zeitung
Wiebke Hüster (Foto: Jakob Schnetz) ist seit mehr als zwei Jahrzehnten die Tanzkritikerin der „Frankfurter Allgemeinen Zeitung“. Sie berichtet auch im Deutschlandradio über die aktuellen Entwicklungen dieser Kunstform in all ihren Facetten. 2017 hat sie ihre Liebe zur Natur zum neuen Thema in der FAZ entwickelt. Für das Feuilleton schreibt sie seitdem Essays über Wald, Wild, Landwirtschaft und Jagd. Ihre aktuelle neue Serie heißt „Zurück zur Natur“ und ist die Nachfolgerin der Serien „Wildwechsel“ über Wildtiere und „Stallgeruch“ über Nutztiere. Sie verbringt viel Zeit draußen und im Gespräch vor Ort mit den Berufsjägern, Förstern, Landwirten und Wissenschaftlern ihres über die Jahre gewachsenen Experten-Netzwerks.
Freier Kulturjournalist
Georg Kasch lebt und arbeitet als freier Kulturjournalist in Berlin und schreibt vor allem über Theater und Oper. Studium der Neueren deutschen Literatur, Theaterwissenschaft und Kulturjournalismus in Berlin und München sowie Volontariat in Nürnberg. Er arbeitet für Tageszeitungen, Magazine und den Rundfunk und lehrt an Hochschulen in Berlin und München. War und ist Mitglied mehrerer Jurys, aktuell der Oper!-Awards.
Kulturjournalist und Filmkritiker bei der Süddeutschen Zeitung
Tobias Kniebe leitet das Filmressort im Feuilleton der Süddeutschen Zeitung, verbringt viel Zeit im Kino und interviewt gelegentlich Regisseurinnen und Schauspieler. Er studierte Journalismus, Philosophie und Politikwissenschaft in München, erprobte neue Schreib- und Denkweisen bei Tempo, dem Jetzt-Magazin und Neon. Sehr gefreut hat er sich über den Reporterpreis für Kulturreportagen (2010) und den Siegfried Kracauer-Preis für Filmkritik (2019).
Leitender Redakteur der Süddeutschen Zeitung
Bevor Andrian Kreye 2007 das Feuilleton der Süddeutschen Zeitung übernahm, war er viele Jahre als Journalist in New York. Davor hatte er die Zeitschrift Tempo mitgegründet. Und davor verbrachte er seine Kindheit und Jugend in München. Seit 2020 ist er Leitender Redakteur und Autor bei der SZ. Dafür hat er ein paar Preise bekommen, zum Beispiel den Theodor-Wolff-Preis, den Deutschen Jazzpreis und den George F. Kennan Award for German-American Commentary. Außerdem schreibt er Bücher.
Drehbuchautorin und Regisseurin
Suli Kurban (Foto: Victoria Kämpfe Photography) schließt 2019 mit ihrem Spielfilm „HAYAT“, der vom Bayerischer Rundfunk koproduziert und vom FFF Bayern gefördert wurde, ihr Studium an der HFF München ab. Schon während ihres Studiums der Dokumentarfilm- und Fernsehpublizistik realisiert sie mehrere Auftragsproduktionen für diverse Kunden und Fernsehanstalten. Unter anderem war sie bei mehreren Staffeln von der ersten Snapchat Serie „iam.josephina“ (vormals iam.serafina) und bei der Spin-Off Serie aus Berlin „iam.meyra“ als Drehbuchautorin und Regisseurin tätig. Suli Kurban bekam 2020 das Drehbuchwerkstatt-Stipendium der HFF München, wo sie ihr Spielfilm-Drehbuch „ASIAMANIA“ schrieb. 2021 übernahm Kurban die redaktionelle Leitung für das Social-Media-Projekt „ichbinsophiescholl“. Aktuell arbeitet sie als Drehbuchautorin im Writers Room und Co-Regisseurin an dem Politthriller „Keep her quite“ (AT), gefördert durch die MFG Baden-Württemberg sowie SWR und Arte.
Institutsleiter | Leiter des Studiengangs Kulturmanagement | Geschäftsführer actori GmbH
Geboren 1973. Nach dem Physikstudium in München und an der École Normale Supérieure Paris, Berater bei Roland Berger & Partner. Von 2001-2005 Produktionsmanager und Leiter der Development-Abteilung an der Bayerischen Staatsoper. Mai 2005 Gründung der actori GmbH, einer Unternehmensberatung mit Spezialisierung auf die Bereiche Kultur, Sport und Bildung. Dozent und Autor zahlreicher Artikel und Publikationen im Bereich Kulturmanagement.
Leiter des Studiengangs „Digitale Kommunikation in der Musik- und Entertainmentindustrie“
Berufliche Stationen: Euro-Radio Saar/Europe 1 (Saarbrücken/Paris), NRJ (Head of Music, Hamburg), VH-1 Germany (Head of Music Programming & Presentation; Hamburg/London), TV1/AENTV, (Director Content, München/Berlin/Los Angeles). Seit 2001 Redakteur und Koordinator für den Bayerischen Rundfunk. Lehr- und Forschungsschwerpunkte: Medienkompetenz in Aus- und Fortbildung, Journalismus und Publizistik im Web 2.0, crossmediale Formate und Vermittlungsformen, Musikvermittlung in den Medien, Musik- und Medienkonstruktion.
Digitaltheater-Dramaturgin und Leiterin der Abteilung Hertz-Labor am ZKM Karlsruhe
Tina Lorenz (Foto: Jan-Pieter Fuhr) wurde um die Jahrtausendwende im Chaos Computer Club erwachsen, studierte dann aber Theaterwissenschaft und Amerikanische Literaturgeschichte in Wien und München. Sie war Dozentin für Theatergeschichte an der Akademie für Darstellende Kunst Bayern, später Dramaturgin am Landestheater Oberpfalz und schließlich Referentin für digitale Kommunikation am Staatstheater Nürnberg. Sie ist Gründungsmitglied der Hackspaces metalab Vienna und Binary Kitchen Regensburg und sitzt in der Fellowship-Jury der Dortmunder Akademie für Theater und Digitalität. Seit 2012 publiziert und spricht sie zu den Möglichkeiten eines digitalen Theaters. Am Staatstheater Augsburg war Tina Lorenz von 2020 bis 2023 für die Sparte Digitaltheater verantwortlich, die sie aufgebaut hat und leitete.
Modejournalistin, Professorin für Modejournalismus an der AMD Akademie Mode & Design in München
Sabine Resch-Pilmes (* 1966) wurde im Juli 2019 zur ersten Professorin für Modejournalismus im deutschsprachigen Raum an der AMD Akademie Mode & Design in München, dem Fachbereich Design der Hochschule Fresenius, berufen. Sie lehrt unter anderem Mode- und Magazinjournalismus, Modetheorie und Ästhetik. Darüber hinaus verantwortet sie Praxisprojekte wie crossmediale Magazinentwicklungen der von ihr initiierten AMD-Lehrredaktionen und erarbeitete Lehrstandards zur Modetheorie und zum akademischen Diskurs der Mode.
Seit fast 40 Jahren ist sie als Modejournalistin tätig, unter anderem für VOGUE, Süddeutsche Zeitung, Abendzeitung und Saarbrücker Zeitung. 2018 wurde sie an der AMD München Studiendekanin des Bachelor-Studienganges „Fashionjournalism & Communication“, vormals Modejournalismus/Medienkommunikation, das sie von 2002 bis 2018 ebenfalls leitete.
Nach ihrem Abitur hat Sabine Resch Modedesign an der Fachhochschule Bielefeld studiert und mit Diplom abgeschlossen. Ihr journalistisches Volontariat hat sie bei der Tageszeitung tz in München absolviert.
Neben ihren journalistischen Veröffentlichungen ist Resch für Fachbücher als Co-Autorin tätig. Im Journalismus-Lehrbuch „Special Interest“ aus der von Walther von La Roche gegründeten Reihe Journalistische Praxis im Verlag Springer VS hat sie etwa den Beitrag über Modejournalismus verfasst. Sowie für den Mode-Reader „Die Blumen der Mode“ von Literaturprofessorin und Modetheoretikerin Barbara Vinken einleitende Essays der Modetheorie. Resch lehrte zudem über zehn Jahre an der Hochschule für Technik und Gestaltung in Pforzheim Modejournalismus und Modetheorie. Letzteres als Nachfolgerin von Modewissenschaftlerin Prof. Ingrid Loschek.
Sabine Resch lebt in München, ist verheiratet mit Wirtschaftsjournalist Andreas Pilmes und hat zwei erwachsene Söhne.
Musikpublizist und Professor für multimediale Musikvermittlung
Michael Schmidt arbeitet als Koordinator für BR-KLASSIK beim Bayerischen Rundfunk und lehrt multimediale Musikvermittlung an der Hochschule für Musik und Theater München sowie an der European Graduate School. Er ist Autor und (Mit-)Herausgeber zahlreicher Veröffentlichungen zu Musik- und Medienthemen, u.a.: „Ekstase als musikalisches Symbol in den Klavierpoèmes Alexander Skrjabins“ (1989), „Hat Musik ein Geschlecht?“ (1997), „Zukunftsmusik für Kulturwellen“ (2002), „Capriccio für Siegfried Palm“ (2005), „Philosophy of Media Sounds“ (2009), „polyphonie.vernetzt – Perspektiven multimedialer Musikvermittlung“ (2012), „Hat Musikjournalismus noch eine Zukunft?“ (2021), „Zwischen Tönen – Musik im Kontext“ (2022).
Kulturjournalistin und Literaturkritikerin beim Bayerischen Rundfunk
Marie Schoeß (Foto: Max Hofstetter), geboren 1989 in Berlin, begann nach Studium und Promotion der Literaturwissenschaft als Literaturkritikerin für den öffentlich-rechtlichen Rundfunk zu arbeiten. Beim Bayerischen Rundfunk ist sie als Programmplanerin, Autorin und als Moderatorin tätig. Regelmäßig moderiert sie außerdem Lesungen, u.a. im Literaturhaus München. Seit 2023 gehört sie der Jury des Bayerischen Buchpreises an.
Leiterin des Ressorts Social Media bei der Süddeutschen Zeitung
Britta Schönhütl (Foto: Friedrich Bungert) leitet seit 2021 das Ressort Social Media bei der Süddeutschen Zeitung und ist dort für das Ausspielen der SZ-Inhalte auf den verschiedenen Plattformen, das Community Management und die redaktionellen Newsletter zuständig. Sie ist gebürtige Fränkin, studierte in Regensburg Medienwissenschaft und ließ sich anschließend an der HFF München zur Kulturkritikerin ausbilden. Britta Schönhütl war zunächst als Freie Journalistin tätig, bis sie 2017 zur SZ kam und dort im Team der Digitalen Ausgabe einstieg.
Kunstkritikerin und Redakteurin der Süddeutschen Zeitung
Dr. Kia Vahland ist Kunstkritikerin und Redakteurin der Süddeutschen Zeitung. Von 2008 bis 2017 leitete sie die Sparte Bildende Kunst im Feuilleton der Süddeutschen Zeitung, 2018 gründete sie das Meinungsressort der SZ mit. Dort kommentiert und redigiert sie und ist verantwortlich für Themen der Kultur und Geisteswissenschaften. Sie arbeitete als Redakteurin bei der ZDF-Sendung „Willemsens Woche“ und beim Kunstmagazin Art, war die erste Sprecherin der Jury des Deutschen Sachbuchpreises und ist langjährige Autorin bei Geo Epoche sowie Kolumnistin bei Radio Bremen Zwei und Republik. Ihre Texte wurden unter anderem mit dem Michael-Althen-Preis für Kritik 2016 der Frankfurter Allgemeinen Zeitung ausgezeichnet. Kia Vahland ist Autorin zahlreicher Sachbücher zur Kunst- und Kulturgeschichte, darunter die in mehrere Sprachen übersetzte und für den Leipziger Sachbuchpreis nominierte Künstlerbiographie „Leonardo da Vinci und die Frauen“ (Suhrkamp / Insel Verlag 2019). Zuletzt erschienen ist „Caspar David Friedrich und der weite Horizont“ (Suhrkamp / Insel Verlag 2024).
Journalistin, Dozentin und Forscherin
Dr. Carolin Wiedemann ist freie Journalistin, Dozentin und Forscherin. Ihre Themenschwerpunkte sind Digitalisierung, Machtverhältnisse und Migration. Sie hat in Paris und Hamburg Soziologie und Journalismus studiert, im Anschluss eine Promotion zu Kollektivität und Widerstand im Internet verfasst und vier Jahre lang in der Redaktion des Frankfurter Allgemeine Quarterly gearbeitet. Sie ist Mitbegründerin von „Spheres. Journal on Digital Cultures“, Ombudsfrau im Vorstand der Menschenrechtsorganisation „Humanity in Action“ und lehrt an verschiedenen Universitäten.
Kulturwissenschaftlerin, Autorin und Dramaturgin
Sabrina Zwach (Foto: Manon Pfaff) studierte Kulturwissenschaft und Ästhetische Praxis an der Universität Hildesheim. Für „Weimar 99 – Kulturstadt Europas“ kuratierte sie eine Programmsparte. Sie leitete das 5. „Festival Politik im Freien Theater“ im Auftrag der Bundesregierung in Berlin. Als Dramaturgin arbeitete sie u. a. mit Herbert Fritsch, Robert Borgmann, Mateja Koleznik, Simon Stone, Antú Romero Nunes, Ersan Mondtag, Capriconnection oder Anne Lenk. Sie war in verschiedenen Theaterleitungen tätig, so an der Volksbühne am Rosa-Luxemburg-Platz unter Frank Castorf, am Berliner Ensemble oder am Burgtheater Wien. Sabrina Zwach produziert freie Projekte im Künstlerinnen-Kollektiv Chez Company und schreibt für Theater und Fernsehen.
Der Studiengang richtet sich an Studierende, die auf Basis einer großen Leidenschaft für künstlerische und kulturelle Themen professionell am kulturellen Diskurs teilnehmen möchten und die in einer journalistischen Ausbildung auf eine diesbezügliche Spezialisierung Wert legen.
Die Bewerbung zum Eignungsverfahren ist 2024 bis zum 9.Juni über das Bewerbungsportal der Hochschule für Musik und Theater München online einzureichen (Ausschlussfrist). Das Eignungsverfahren 2024 findet in den ersten beiden Juli-Wochen statt.
Das detaillierte Modulhandbuch ist auf den Seiten der HMTM veröffentlicht.
Mehr Informationen zur Eignungsprüfung gibt es ebenfalls auf hmtm.de.
Ergänzende Informationen auch in unseren FAQ oder auf der Webseite der HMTM.